Steuern

Vorige SeiteNächste Seite

Tagesgeld und Zinsertragssteuer

Steuerliche Aspekte von Tagesgeld

Überall zahlen wir Steuern. Einkommensteuer, KFZ- Steuer, Tabaksteuern, Vergnügungssteuern und noch  viele mehr. Schon in der Antike gab es Steuern, die als Zent, Tribot oder Zoll benannt waren. Eigentlich ist die Steuer gedacht, um die gemeinschaftlichen Befürfnisse befriedigen zu können. Das ist aber leider nicht immer so. Bestimmt interessiert es Sie auch, wie man wenigstens für Zinsen und Tagesgeldeinnahmen nicht auch noch Steuern bezahlen muss.

Normal zahlen Sie für Zinsen aus Tagesgeldkonten eine Zinsertragssteuer in Höhe von 30%. Dies können Sie umgehen, indem Sie bei der Bank, wo das Tagesgeld liegt, einen Antrag auf Sparerfreibetrag stellen.

Maximal 801 Euro für Singles und 1.602 Euro für Verheiratete sind steuerfrei. Der Begriff für diesen steuerfreien Betrag nennt sich Freistellungsvolumen. Dieses Freistellungsvolumen setzt sich zusammen aus Sparerfreibetrag und Werbungskostenpauschale.


Freibetrag auf einem Konto oder verteilen?

Sie können den Sparerfreibetrag auf beliebig viele Konten verteilen. Allerdings erleichtert das natürlich nicht gerade die Übersichtlichkeit. Am Besten, Sie erstellen sich eine Excel - Tabelle zu diesem Zweck.

Wird kein Freistellungsauftrag für das Tagesgeldkonto gestellt, behält das Kreditinstitut 30 Prozent Zinsabschlagsteuer und 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag ein. Die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto vermindern sich so erheblich.

Sie sehen, es lohnt sich also, Ihren Freistellungsauftrag umgehen einzureichen. Somit sind Ihre Einnahmen aus Tagesgeld-Zinsen bei Singles bis 801 Euro und bei Verheirateten bis 1602 Euro steuerfrei.

 

Jetzt Tagesgeld Konto eröffnen:

 1822direkt - Frankfurter Sparkasse


Alle Angaben ohne Gewähr